Dienstag, 30. September 2014

Upcycling by Selbermacherin

Heute zeige ich auch endlich mein September Projekt :-)
Viele Gedanken schwirrten mir durch den Kopf...
Letztendlich habe ich mich für die gute alte Jeans entschieden.
Viele wissen ja, dass ich gerne zerrissene Jeans upcycle.
Daraus Täschchen, Quilts, Kissen, Teppiche usw nähe.
Aber immer bleiben Teile übrig! Reisverschlüsse, Knopfleisten und Teile bei denen schon soo viele Lagen übereinander genäht sind, dass ich es mit der Näma fast nicht mehr bewältigen kann.
Also habe ich diese Teileherausgekramt (ich schmeiss ja nix weg *seufz*) und so entstand dieses Werk.

Ein Wandbild aus Jeans-Teilen (50x50cm)














Nähtechnisch ging dieses Projekt definitiv an die Grenzen meiner Maschinen.... *grins*

Wer noch genauere Infos und Bilder sehen mag, darf gerne auf meinem Blog schauen

Ganz liebe Grüße
Susanne

PS: Auch hier ein paar kritische Punkte zu Jeans:
Jeans werden meist unter eher schlechten als rechten Bedingungen  vor allem in Südostasien und China hergestellt. Die wenigsten (eher hochpreisigen) Raw Denim Labels werden noch in kleinen Stückzahlen in Europa, USA und Japan produziert.
Auch vom ökologischen Standpunkt weisen Jeans hohe Belastungen auf (enormer Wasserverbrauch, Baumwoll-Monokulturen mit Pestizideinsatz, Färben, große Transportdistanzen zwischen den einzelnen Produktionsschritten). Unter diesem Aspekt sind die ungewaschenen Raw Denim Hosen und Jacken noch am wenigsten schädlich, da bei Jeans mit Zusatzbehandlungen wie Vorwaschen, Sandstrahlen, bleichen usw. die Ökobilanz noch erheblich verschlechtert wird. Zudem halten die ungewaschenen Jeansstoffe logischerweise viel länger als künstlich zerstörte Jeanskleider.
Viele wissen garnicht, dass diese used Look Jeans sandgestrahlt werden.
Dieses Vorgehen ist wohl die schädlichste Behandlungsmethode. Nachdem in der Türkei bei Arbeitern Silikose (eigentlich eine Bergbau-Lungenkrankheit) diagnostiziert wurde, wurde diese Technik da verboten. Tja seither wird diese Technik in weniger entwickelten und kontrollierten Ländern weiter geführt. (*)
Hart oder?
Umso mehr ist es mir ein Anliegen diese Kleidungsstücke zu upcyceln. Sind die Jeans noch heile werden sie weitergegeben, sind sie kaputt entsteht etwas neues daraus. (alle verarbeiteten Jeans waren an einer Stelle gerissen, die nicht reperabel ist *hüstel*)
Ich weiß, man kann nicht allem aus dem Weg gehen, aber ich finde es gut sich immer mal wieder Sachen bewußt zu machen.
Danke liebe Sigrid für dieses Thema, dass wohl alle Mitstreiterinnen sehr bewegt hat und zum grübeln angeregt hat.

(*) Textauszüge aus Wikipedia

Montag, 29. September 2014

"Kein Sonnenstrahl

... geht verloren. Aber das Grün, das er weckt, braucht Zeit zum Sprießen." Dieser Spruch von Albert Schweitzer ziert meinen Quilt zum Thema Ökonomie und Ökologie und versinnbildlicht auf das Anschaulichste, daß alles in der Natur seine Zeit hat.


Gerade heute Nachmittag bin ich an einem frisch gepflügten Feld vorbeigefahren, das so vorbereitet wird für die Ernte im kommenden Jahr. Das Korn kommt in den Boden, der von der Sonne gewärmt wird. Es braucht die Kälte im Winter, um dann im Frühjahr zu keimen und uns dann im Sommer mit einer reichen Ernte zu beschenken. Natürlich haben wir Menschen die Hand im Spiel. Aber es liegt an uns, es einem vernünftigen Maße im Einklang mit der Natur zu tun. Und deshalb sind die Bauer hier gegen Genmanipulation und damit auch gegen einen weiteren Eingriff wider die Natur. Die Liste der Überlegungen ließe sich noch fortsetzen - meine kurzen Überlegungen sollen hier reichen.
Auch bei diesem Quilt habe ich für mich neue Techniken angewendet. Zum Einen das freie Schreiben mit der Nähmaschine.
 
 
Bislang habe ich nur die Maschine "schreiben" lassen bzw. ich habe nur  einzelne kleine Wörter  "geschrieben". Aber einen ganzen Spruch? Da habe ich mir gaaanz viel Zeit beim Schreiben genommen. Aber auf keinen Fall ähnelt diese Schrift meiner Handschrift!!
Des Weiteren habe ich eines der vor zwei Wochen in einem Kurs hergestellten transparenten Mullgebilde verwendet. Hier könnt Ihr mehr dazu lesen. Der Zerstörung durch die Unbilden der Natur ausgesetzt, erwächst aus den Resten eines Baumes neues Grün.
 
 
Sonnenstrahlen kämpfen sich durch das Dickicht und lassen das Spinnennetz erkennen.
 
 
Ein wenig verwunschen und unwirklich erscheint die Szenerie. Aber sie wirkt durch das Grün auch tröstlich und hoffnungsvoll.
Der Quilt ist ca. 46 cm x 35 cm groß. Ich bin sehr zufrieden, was die Umsetzung angeht. Der Spruch "Man soll ernten, was man sät" hätte auch sehr gut gepaßt, sind wir doch noch beim Ernten und Verspeisen unseres Gemüses - hmm, lecker Möhren und  Kohlrabi ;-).
In diesem Sinne: Danke an Sigisart, die mich durch ihr Thema wieder zu neuen Ufern geführt hat.
 
Petruschka

Sonntag, 28. September 2014

Reste und Recykling




Ich habe 4 neue Platzset für mich und meine Familie genäht
 Mein Material


Reste und Recycling


Stoff-Reste in rot, grün, gelb und blau

Recycling einer blauen Küchen-Gardine die nicht mehr gebraucht wird. 

Als Futter habe ich 4 über 20 Jahre alte Platzset benutzt die nicht mehr so schön waren.

Aus etwas alten, etwas was nicht mehr gebraucht wird und Resten ist etwas schönes neues entstanden.

Auf unserem Küchentisch sehen sie richtig gut aus

Es ist 5 vor 12

Beim Thema Ökonomie - Ökologie in diesem Monat habe ich erst ganz schön gestöhnt, wie auch ein paar andere auch. Aber es braucht ja bekanntlich manchmal etwas Zeit bis die kreativen Gedanken so in Schwung kommen. Ich hatte dann mehrere Ideen, angefangen von den Müllinseln im Ozean, über die Energiepolitik bis hin zum Abholzen der Regenwälder. Das Thema ist unerschöpflich. Letztendlich habe ich mich für die Erde in der Menschenhand entschieden, weil das für mich das ausschlaggebende ist. Der Mensch steuert alles. Er entscheidet über den Fort- oder Untergang unserer ökologischen Systeme. Und das dabei die Wirtschaft eine ganz entscheidende Rolle spielt steht außer Frage. Natürlich kann jeder für sich im Kleinen dazu beitragen, das die Umwelt geschont wird, aber ohne Mittun der großen Konzerne geht das Ganze nicht.

Wie immer erst einmal nur das Top. Es ist aktuell 40 x 40 cm. Gequiltet wird nach dem Zusammensetzen nach dem 12. Monat.

Liebe Grüße aus dem Erzgebirge
eure Stoffpaula (ClaudiaN)

" Ökologie- Ökonomie "

In diesem Monat, war das Kreativ-Projekt eine große Herausforderung....im Nachhinein hat es mir jedoch sehr viel Spaß gemacht, es stofflich umzusetzen. 



Zum Thema, habe ich sehr viele Gedanken hin und her bewegt.
Sie begleiten uns ja auch fast täglich als Schreckensmeldungen in den Medien.
..
schließlich betrifft es uns ja alle, sowie unsere Kinder und Kindeskinder.

Wir (meine Familie) fragen uns oft, was geschieht weiterhin mit unserer Welt /Universum  ….kann es jemals besser werden, oder nimmt das Negative weiterhin seinen Lauf?

Mein Gefühl sagt mir, es war noch nie so furchtbar und Angsterregend 
mit den Umwelt-Katastrophen, wie in den letzten 2-3 Jahrzehnten.........ob dieses jemals aufzuhalten gelingt, steht  jedoch auf einem anderen Blatt.
Aber ich denke wir im Kleinen, können eine ganze Menge dazu beitragen.

Mit Schrecken denke ich z.B., an die viele unnütze Umweltzerstörung,
 den Profit und das Geld und die großen Konzerne, die dahinter stecken.

Auch beschäftigen mich diese weiteren Themen :
  •   das Bienensterben,
  •  -  die Schmetterlinge die immer weniger werden
  •   die Lebensmittel- Skandale – Gammelfleisch, Plastikrückstände
  •   Billigklamotten aus Fernost,   
  •  Sorgen bereitet mir auch, die ganzen Chemikalien in    der Kleidung,  die über  die Haut     auf genommen werden,     
  •   die Massentierhaltung    und die regelmäßigen Antibiotika Spritzungen der Tiere,
  •   die in den Lebensmittel-Kreislauf -gelangen
  •   der Gifteinsatz auf den Feldern (Pestizide )
  •   Der nährstoffarme Boden, durch wiederkehrenden Maisanbau, der dann als Lebensmittel in Biogas Anlagen verfeuert wird...
  •   Die Abgaswärme, der Biogasanlagen, die ungenutzt „flöten“ gehen und der daraus  erzeugte Strom oftmals nicht in die Stromnetze eingespeist wird, weil die Wege dahin nicht ausgebaut oder zu lang sind....ja wozu benötigen wir denn dann so viele Biogas Anlagen?
  •   die vielen Lebensmittel aus der ganzen Welt
  •   die Tiere die kreuz und quer durch Europa gefahren werden
  •   der Klimawandel, der außer Kontrolle geraten kann
  •   die Regenwälder Abholzung
  •   der globale Temperaturanstieg
  •   Der viele Plastikmüll, in den Meeren und überall
  •   z.B. auch die Nutzung von Kaffeekapsel-Maschinen, es ist offensichtlich wie viel zusätzlicher Müll      Kaffeekapseln erzeugen, für mich eine Umweltsünde die u.v.m. vermeidbar ist
  •   Verpackungsvermeidung, wie z. B. beim Einkaufen, es ist zwar nur eine Kleinigkeit doch jede (r ) könnte im Umweltbewusstsein, Taschen in Form von wieder        verwendbaren Stoffbeuteln verwenden...anstatt nach Plastiktüten zu fragen
  •   Recycling und Upcycling
  •   Pfandflaschen, statt Getränkekarton /Dosen
  •   Für Umwelt und Klima wäre es wohl das Beste, zu Milch oder Saft in der Glas-  Mehrwegflasche, aus einer regionalen Molkerei oder Kelterei zu greifen.      (aber  leider wird es wohl nie wieder kommen)
  •  Treibhauseffekte
  •  die schmelzenden Pole
  •  der schonende Einsatz der Reccourcen und ein nachhaltiger Umgang mit unserer  Umwelt, sind ein Erfordernis unserer Zeit
…ach es gäbe noch so viel mehr,zum Aufzählen und angeschaut zu werden.





In meiner Collage, die ich nicht „ Naive Malerei “ …sondern „ stoffliche Malerei “

 umgetauft habe, geht es mir um die erneuerbaren Energien, 
wie Windkrafträder, Photovoltaikanlagen, die sinnvoll in Industrie 
wie auch Privathaushalte genutzt werden 
…im Einklang mit der Natur….


Einen ausführlicheren Bericht und mehr Details und Fotos kann man dazu auch auf  meinem Blog finden...ich freue mich auf deinen Besuch!

Wünsche allen einen schönen Sonntag,
Herzlichst Klaudia

Mittwoch, 3. September 2014

Ich war´s

Ich war´s. Ihr könnt mich gerne steinigen, aber es beschäftigt mich eben: was geschieht mit unserer (Um)Welt? Warum wird dem Gewinn unser Planet geopfert? Woher kommen unsere Lebensmittel? Und wieso werden sie über den ganzen Globus transportiert? Immer nur geht es ums Geld. Aber am Ende bleibt kein Geld, kein Gewinn. So viele Tiere und Pflanzenarten sterben aus. Gibt es Gegenbewegungen? Ja klar: z.B. die Aktion gegen Plastiktüten, gegen den vielen Plastikmüll im Meer, der so verheerende Folgen hat. 
Ich weiß ja nicht, aber ich habe dazu mehr Ideen als ich verwirklichen kann und vielleicht fällt euch ja bei näherer Betrachtung auch noch was ein. Und wenn wir alle nur mal wieder drüber nachgedacht haben, warum Geld die Welt regiert und ob es das sein kann. Und ich möchte in diesem Projekt (m)ein Thema bearbeiten, das mich beschäftigt, so wie ich ja auch bei den anderen Themen nicht nur kunsthandwerklich daran gewachsen bin.
Es täte mir leid, wenn es ein "doofes" Thema wäre, denn das wollte ich nicht.
Habt einen guten Abend.
Liebe Grüße
Sigisart

Thema September

Hallo ihr Lieben!
Ich bin wieder völlig begeistert von euren Interpretationen!
So unterschiedlich!
Wirklich klasse!

Nun muss ich etwas gestehen...
Der Urlaub war laaang und ich hatte/habe soo viel um die Ohren...
ÖÖhm also so raus damit!
*hüstel*
Ich weiß nicht mehr, wer mir das September-Thema gegeben hat *rotwerd*
ABER das Thema weiß ich noch :-)
Haltet euch gut fest!

Das September Thema lautet
Ökonomie - Ökologie

Ich wünsche euch viel Spaß und Freude an diesem Thema!

Ganz liebe Grüße
Susanne

Dienstag, 2. September 2014

Entschuldigung

Eigentlich hatte ich geplant die Seidenstraße noch im Juli zu erledigen. Es ist mir soooo viel dazwischen gekommen, dass ich es nicht geschafft habe. Die angefangene Arbeit liegt noch auf meinem Tisch. Ich kann mich aber im Augenblick nicht aufraffen, sie fertig zu machen. Nun hoffe ich, dass ihr mich entschuldigt.

Eine Frage habe ich noch. Wer ist eigentlich "frimart" von der diese Idee kommt?

Marianne

Seidenstraße



Im Licht der Sonne glitzern die Kuppeln wie in einem orientalischen Märchen.
Scheherazade erzählte einst dem König Tausendundeine Nacht lang Märchen, während am Himmel die Sterne funkeln.

 Seide umhüllt einen wie ein Hauch von nichts es duftet nach Gewürzen. 

Zum Thema Seidenstraße musste ich sofort an eine Orientalische Stadt denken.
Hier ist sie
 Ich habe Stoffe mit Gold herausgesucht, mit Zierstichen weitere Verzierungen an den Häusern angebracht. Als Garn für alles habe ich ebenfalls die Farbe Gold gewählt. 
 aus Köln